Bisher gestalteten Designer voller Überzeugung zuerst das Desktop-Design einer Website – die Mobilversion stand stets an zweiter Stelle. Doch dies ist schon längere Zeit nicht mehr so. Ist das in Anbetracht der heutigen Internetnutzung noch sinnvoll? Laut einer Studie greifen mittlerweile 75% der Schweizer per Mobilgerät aufs Internet zu, Tendenz steigend. Wir von der ASPKOM zeigen Ihnen, was besonders zu achten gilt.

Was ist überhaupt Mobile First?

Mobile First ist ein Designkonzept, bei dem die optimale Darstellung einer Website auf mobilen Endgeräten oberste Priorität hat. Der Trend stellt den ganzen bisherigen Gestaltungsprozess auf den Kopf. Bei Mobile First beginnt der Designer mit dem Mobile-Design und arbeitet sich dann schrittweise zur grösseren Desktop-Version vor. Auf diese Weise wird ein optimales Mobile-Design gewährleistet.

Schlichteres Design

Da bei Mobile First das Design für die optimale Darstellung auf kleinen Bildschirmen konzipiert wird, wirkt die Darstellung auf grösseren Screens automatisch luftiger und enthält mehr Weissraum. Dies entsteht dadurch, dass bei der Mobile-Version alles auf kleinstem Raum Platz haben muss. Es ist wichtig, dass die einzelnen Elemente schön und untereinander dargestellt werden.

Weniger Optimierungsprobleme

Das neue Konzept verhindert auch Optimierungsprobleme, die beim Gestalten von «Desktop First» Websites oft entstehen. Dort werden häufig ausgefallene Grafiken und interaktive Elemente eingesetzt, welche auf mobilen Websites aber nicht umsetzbar sind. Dadurch verliert das Mobile-Design an Kraft und Wirkung, während das Desktop-Design deutlich besser aussieht, aber trotzdem oftmals weniger besucht wird.

Bessere Lesbarkeit dank kürzeren Texten

Ein Problem, dass auch behoben werden kann, ist die Länge und Ausführlichkeit der Textinhalte. Während Designer den ganzen Text auf dem Desktop-Screen platzieren, vergessen sie oft, dass dieser auch auf der mobilen Website Platz haben muss.

Mobile First ist nicht immer nutzerfreundlicher

Das wahrscheinlich wichtigste Argument ist, dass sogar die Nutzerführung unter einer Mobile First Anwendung leiden kann. Die User Experience ist nämlich eine ganz andere als bei einer Desktop-optimierten Seite. In der Regel soll der User durch das Einsparen von überflüssigen Klicks so einfach wie möglich durch die Website geführt werden. Da mobile Endgeräte einen viel kleineren Bildschirm haben, werden oft aber viel mehr Klicks benötigt, um zum gleichen Ziel zu gelangen. Es besteht die Gefahr, dass die Nutzerführung der Mobilversion auf das Desktop-Design übernommen wird, ohne die wesentlichen Änderungen anzupassen, was sich negativ auf die Benutzerfreundlichkeit auswirkt.

Lohnt sich „Mobile First“ auch für mein Unternehmen?

Um diese Frage beantworten zu können, lohnt sich ein Gespräch mit uns. Erst nach einer genauen Analyse Ihrer Zielgruppe und Ihres Webseiten-Traffics kann man sagen, welche Methode die Beste für Ihr Unternehmen ist.

Kontaktieren Sie uns, wir sind gerne für Sie da.